Die Brille der Zukunft?
Es klang stark nach Sciene Fiction als die interaktive Google Brille mit vielen futuristischen Highlights und Funktionen, wie Internet, Digitalkamera und GPS, ganz groß angepriesen wurde und man großspurig erklärte, sie könne bald schon das Smartphone ersetzen. Doch die hohen Erwartungen der Google Fangemeinde wurden schon bald gebremst.
So hieß es dann, sehr schnell nach der Testphase, die Brille entspreche nicht dem angepriesenen Entwicklungsstand und hörte kürzlich selbst aus internen Reihen, dass die Funktionsentwicklung noch stark überarbeitungsdürftig ist. Dies betreffe aber nicht nur die Augmented Reality Funktionen, die z. B. Informationen zu automatisch erkannten Sehenswürdigkeiten, einblenden sollte. Auch eine Visualisierung, die im direkten Gesichtsfeld geplant war, wird sich nun auf Informationen am seitlichen Brillenrand beschränken. Momentan kümmern sich die Google Brillen Entwickler ganz besonders um die Funktionen zum Fotografieren und versenden von Bildern, erklärte aber auch, es wäre noch viel zu früh eindeutige Informationen über die Nutzeroberfläche und diverse Funktionen der Brille zu sagen.
Die Google Brille, als dessen hauptverantwortlicher Entwickler der Google Mitarbeiter Steve Lee gilt, soll sich dann bequem über Spracheingabe steuern lassen und nicht mehr als um die 600 US Dollar kosten. Mit dieser Erfindung wollte Google die Zukunft, wie sie in vielen Filmen dargestellt wird, beschleunigen, musste nun aber wohl doch lernen, dass Alles seine Zeit braucht. Das erste Auto, das erste Flugzeug oder der erste Computer, wurden doch auch nicht in kürzester Zeit perfektioniert. Lassen wir Google also noch ein paar Jahre Zeit und erfreuen uns an all den kleinen Schritten, die uns der (vielleicht ja wirklich filmähnlichen) Zukunft näherbringen.
Quelle: Technik Aktuell Online



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